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Sonntag, 05 September 2010
German CCC: Kirssi und BMW fuhren in einer eigenen Klasse   Drucken  E-mail 

Der vierte Lauf zur Deutschen Cross Country Meisterschaft (GCC) 2010 im hessischen Mernes war für Simo Kirssi, Werksfahrer für das Team BMW Husqvarna Motorsport, ein regelrecht einsames Rennen. Vor rund 2500 Zuschauern ging der 30-jährige Finne nach der ersten Runde in Führung, gab mit seiner BMW G 450 X Vollgas und war ab diesem Zeitpunkt von seinen hochkarätigen Verfolgern bis zum Zieleinlauf nicht mehr zu sehen. Mit dem überlegenen Sieg setzte sich Kirssi zur Saisonhalbzeit in der Gesamtwertung der Serie als Führender deutlich von seinen schärfsten Verfolgern ab.

Das schwüle Wetter machte Simo keinerlei Probleme. Trotz dämpfiger 28 Grad Außentemperatur war er von der ersten Sekunde an voll konzentriert. Als Dritter kam er aus dem Le-Mans-Start auf die anspruchsvolle und sehr abwechslungsreiche, perfekt präparierte Strecke und konnte in der ersten Runde bereits seinen bis dato führenden Landsmann, den mehrfachen Enduro-Weltmeister Samuli Aro, überholen. Dann drehte der BMW Profi auf und ließ seinen Verfolgern keine Chance mehr. Weder der holländische Husaberg-Spitzenfahrer Hans Vogels, noch der fünffache Motocross-Weltmeister Joel Smets mit seiner Husqvarna konnten dem Gespann Kirssi/BMW folgen. Bis zum Tankstopp zur Rennhälfte hatte Kirssi einen beruhigenden Vorsprung herausgefahren. Der Tankstopp übrigens ging mit 14 Sekunden in neuer Rekordzeit über die Bühne.

Auch danach schien der Finne in einer eigenen Klasse zu fahren, musste bis zum Rennende nicht mehr alles setzen und kontrollierte das Feld von der Spitze aus. Dabei spulte er sein Programm wie ein Uhrwerk ab mit konstanten Rundenzeiten bis zur Zielflagge. Am Ende hatte Simo Kirssi über zwei Minuten Vorsprung auf den Niederländer Hans Vogels (Husaberg) herausgefahren und drei Minuten auf seinen Landsmann Samuli Aro (KTM).

Simo Kirssi: „Eigentlich liegt mir die Strecke in Mernes nicht besonders. Ich hatte die letzten Jahre hier immer Probleme. Dieses Mal lief es aber richtig gut. Alles war perfekt vorbereitet, Team und Bike machten einen perfekten Job – und ich natürlich auch. Ich fühlte mich heute super und hatte einen richtigen Lauf. Schon nach der ersten Runde wusste ich, dass mir heute keiner meiner Konkurrenten gefährlich werden könnte. Wir haben jetzt eine richtig gute Ausgangsposition für den Rest der Saison.“


Text:
   www.bmw-motorrad.com

Fotos:
   www.bmw-motorrad.com



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