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ISDE: Six Days 2012 in Deutschland!
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Seitens der FIM fiel die Entscheidung über die Vergabe der Internationalen Sechs Tage Fahrt Enduro 2012. Mit 10:1 Stimmen war es schließlich amtlich:
Die Ausrichtung der International Six Days Enduro 2012 wurde dem ADAC Sachsen übertragen. So findet die Enduro - Mannschaftsweltmeisterschaft erstmalig seit 1989 wieder
auf deutschem Boden statt. Damit setzte sich der Antrag des ADAC Sachsen gegen Konkurrenz aus Neuseeland, Australien, der Türkei und Spanien durch.
Das Erzgebirge, der Sachsenring und die Region um Rochlitz werden somit im Oktober 2012 Gastgeber der 83. Six Days im Endurosport sein. Dies entschied der
Motorsport-Weltverband FIM am Samstag auf seiner Tagung in Genf.
Heiner Schmidt, Leiter der Fachkommission Enduro beim Deutschen Motorsportbund (DMSB), hatte die Präsentation vorgetragen. "Grundlage dieses Antrages vom ADAC war ein
Vorstoß aus der Politik nach der Gebietsreform in Sachsen. Jetzt muss das mit aller Kraft realisiert werden", sagte der Neunkirchener mit Blick auf die enorme
Herausforderung in der Organisation. Doch auch sportlich erhofft sich der 55-Jährige einen großen Schub: "Dem deutschen Endurobereich wird diese Veranstaltung gut tun.
Ich hoffe, dass dann alle Spitzenfahrer in unseren beiden Nationalteams vertreten sind. Dies war zuletzt nicht immer der Fall."
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Die Idee für Six Days in der Region entstand 2003 auf dem Sachsenring. Bei einem IDM-Lauf wurde sie von Rolf Uhlig, damals Vorstand für Sport beim ADAC Sachsen, dem
Fahrtleiter von "Rund um Zschopau" Gunter Illgen (Chemnitz) und Heiner Schmidt geboren. Die ein Jahr später beantragen Six Days für 2008 erhielt damals aber noch
Griechenland (Serres).
Die Sechstagefahrt soll durch die Zschopauer Region, das Stollberger Gebiet mit Zwönitz und Thalheim sowie das Areal Rochlitz, Penig und Langensteinbach führen. Jeweils
zwei Tagesschleifen könnten in Zschopau und Stollberg ausgetragen werden, eine im Rochlitzer Raum. Der sechste Fahrtag, sonst immer Abschluss-Motocross, wäre als
Supermoto auf dem Sachsenring vorstellbar. Dort soll sich auch das Fahrerlager befinden.
Auf den ADAC Sachsen wartet jede Menge Arbeit, wobei vor allem auf die Erfahrungen des Enduroklassikers "Rund um Zschopau" gebaut wird. Vor sechs Jahren hatten die
Erzgebirgler das Finale zur Einzel-Weltmeisterschaft ausgetragen. Dabei waren aber die ausschließlich ehrenamtlich arbeitenden Männer und Frauen bei der
Zweitages-Veranstaltung an die Grenzen der Belastbarkeit gestoßen.
Text:
www.enduro-dm.de
www.freiepresse.de
Fotos:
www.motorsite.gr
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