Home
Dienstag, 07 September 2010
extrem Enduro: Erzbergrodeo - 03. bis 06. Juni 2010 - vier Tage Vollgas   Drucken  E-mail 

Nicht nur die Teilnehmer des Erzbergrodeos 2010 vom 03. bis 06. Juni geben an den vier Veranstaltungstagen ordentlich Gas, auch für die tausenden Zuseher bieten die Veranstalter volles Programm (fast) rund um die Uhr.

Keine andere Motorsportveranstaltung bietet seinen Gästen auch nur annähernd so viel Programm und Unterhaltung wie das Erzbergrodeo. Neben dem klassischen IRON ROAD PROLOG und dem berüchtigten RED BULL HARESCRAMBLE steht für die Teilnehmer auch das spektakuläre ROCKETRIDE Steilhangrennen auf dem Speiseplan! Beim bereits international beliebten STURM AUF EIENERZ geht die weltweit größte Menge an Enduro-, Trial- und Motocross-Maschinen auf „Spritztour“ in die Stadtgemeinde Eisenerz, und die FRESTYLE-MX PARTY bietet atemberaubende Action jenseits der Schwerkraft.

Ein weiteres Highlight für alle Racer, Zuschauer und Medienvertreter ist die 1-on -1 Fahrervorstellung. Top-Fahrer aus allen Offroadbereichen präsentieren hautnah mitten in der Erzberg-Arena ihr Können.
Und dann wäre da noch ein Programmpunkt, für den das Erzbergrodeo weltweit berühmt ist, die täglichen Offroadpartys im großen Festzelt, die ihren Höhepunkt in der großen ERZBERGRODEO RIDER ‘S PARTY am Samstagabend finden und für fast alle Teilnehmer erst in den frühen Morgenstunden enden...


Der IRONROAD PROLOG, das größte und spektakulärste Starterfeld der Offroad-Motorradszene: 1.500 Endurofahrer gegen den Berg!
Der IRON ROAD PROLOG - das weltweit größte Offroad-Motorradrennen - bietet Dramatik und reinrassige Action der Superlative. Auf der bis zu 30 Meter breiten und 13,5 km langen Schotterpiste entscheiden Fahrtechnik, Linienwahl und purer Speed über Sieg oder Niederlage. Teilnehmen darf so ziemlich alles, was irgendwie mit Motorradfahren zu tun hat - vorausgesetzt, das Fahrzeug ist in technisch einwandfreiem Zustand. So sind Quads, Scooter, Gespanne und sogar Straßenmaschinen wie eine Harley Davidson oder Buell keine Seltenheit am Start des Erzbergrodeo Prologs.

Ein Highlight des IRON ROAD PROLOGS sind zweifellos die hubraumstarken 2-Zylinder Bikes. Auf den ultraschnellen Bergauf-Passagen spielen die gewaltigen Maschinen mit bis zu 1.250 Kubik Hubraum ihre volle Stärke aus, liefern Spitzengeschwindigkeiten bis zu 190 km/h, atemberaubende Drifts und Gänsehaut beim Publikum.

Der Prolog-Austragungsmodus ist simpel. Jeder Teilnehmer fährt die Prologstrecke jeweils einmal am Freitag und am Samstag, wobei die Fahrer in Abständen von jeweils 20 Sekunden auf den Berg losgelassen werden. Sobald der Fahrer die Freigabe erhält, zählt bis zum Gipfel nur mehr beherztes Gasgeben, optimale Linienwahl in den Spitzkehren und viel Mut und Fahrtechnik in den schnellen Kurven.

Die Strecke schraubt sich vorbei am Fahrerlager bis hinauf zum Gipfel auf exakt 1.466 Meter. Die schnellere der beiden Tages-Laufzeiten wird gewertet und entscheidet schlussendlich über die Gesamtplatzierung im IRON ROAD PROLOG - und über die Teilnahme am RED BULL HARE SCRAMBLE, denn nur die 500 Schnellsten qualifizieren sich für das härteste Single-Day Race der Welt!


Der RED BULL HARE SCRAMBLE, 1 Berg. 500 Starter. 20 Checkpoints. 4 Stunden Zeit. Und nur eine Handvoll Fahrer erreicht das Ziel!

Herzlich Willkommen in der unbarmherzigen Realität des RED BULL HARE SCRAMBLE, dem härtesten Offroad Single-Race der Welt! Nur die 500 schnellsten Fahrer des IRON ROAD PROLOGS qualifizieren sich für die Teilnahme am anspruchsvollsten Offroad-Motorradbewerb der Szene.
Schon die Startzeremonie ist ein legendärer Höhepunkt. Wenn Karl Katoch am Sonntag um 11:00 Uhr die Fahrer mit abgestelltem Motor hinab zum Erzberg-See leitet, liegt eine Stimmung über dem Berg, die Gänsehaut erzeugt. Gestartet wird das Rennen punkt 12 Uhr Mittags in Wellen zu je 50 Fahrern, und die Plätze in den vorderen Startreihen sind begehrt wie Gold. Die Startaufstellung richtet sich nach der im Prolog gefahrenen Bestzeit - die schnellsten 50 Fahrer stehen also beim RED BULL HARE SCRAMBLE in der ersten Startreihe! Wenn Heinz Kinigadner und Karl Katoch dann die Startflagge heben, haben die Fahrer exakt vier Stunden Zeit, um die insgesamt 15 Kontrollpunkte auf dem 23 km langen Weg ins Ziel zu passieren. Punkt 16:00 Uhr wird die Zielflagge über dem Erzberg geschwungen und das Rennen beendet. Die Fahrer, die zu dieser Zeit noch mit dem Berg kämpfen, werden in der Reihenfolge ihrer Durchfahrt beim jeweils letzten passierten Kontrollpunkt gewertet.

Schon unmittelbar nach dem Start wird klar, das es beim RED BULL HARE SCRAMBLE nur den direkten Weg auf den Berg gibt - und der führt meistens steil nach oben! Während den Spitzenfahrern auf dem Weg ins Ziel ein scharf gewürztes Potpourri aus endlos steilen Auffahrten, Respekt einflößenden Abfahrten, engen Wald- und unbarmherzigen Felspassagen serviert wird, ist für die Mehrzahl der Teilnehmer oft schon nach den ersten Steilhängen der Film zu Ende. Nur die Besten der Besten erreichen den legendären Zielbogen und dürfen sich somit zur Weltelite im Endurosport zählen ...!

Ein besonderes Detail am Rande: Als Preis für die Schinderei winkt den Fahrern weder Geld noch teure Sachpreise. Die Trophäe für die Sieger ist ein direkt aus dem „Eisernen Giganten“ gehauener Felsen - ein Stück von eben diesem Berg, den sie mit unbändigem Willen und jeder Menge Schrammen besiegt haben. Und genau dieses Felsstück ist der Magnet, der Jahr für Jahr die weltbesten Endurofahrer, Motocrosser, Freestyler, Rallye-Piloten, Trial-Cracks und Adrenalin-Junkies nach Eisenerz zieht...


Die bisherigen Sieger des RED BULL HARE SCRAMBLE:
2009. Taddy Blazusiak (POL, KTM)
2008. Taddy Blazusiak (POL, KTM)
2007. Taddy Blazusiak (POL, KTM)
2006. David Knight (GB, KTM)
2005. David Knight (GB, KTM)
2004. Chris Pfeiffer (GER, Gas Gas)
2003. Cyril Despres (FRA , KTM)
2002. Cyril Despres (FRA , KTM)
2001. Juha Salminen (FIN, KTM)
2000. Chris Pfeiffer (GER, Gas Gas)
1999. Stefano Passeri (ITA, KTM)
1998. Giovanni Sala (ITA, KTM)
1997. Chris Pfeiffer (GER, Gas Gas)
1996. Chris Pfeiffer (GER, Gas Gas)
1995. Alfie Cox (RSA, KTM)


Text:
   www.motorrad-reporter.at

Fotos:
   www.motorrad-reporter.at



» Enduro & extreme Enduro Filme findet Ihr bei uns im × www.FunBiking.TV online Shop ×